DM Mehrkampf Jugend 2025 | Leonie Kroter holt sich den Meistertitel
Die Leichtathletik Fritz-Jacobi-Anlage in Leverkusen war von Freitag, 29. August bis Sonntag, 31. August Schauplatz der Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften der Altersklassen U16, U18 und U20. Nina Richter (LG Steinlach-Zollern) hatte im Siebenkampf der Weiblichen Jugend W14 allen Grund zum Jubeln: Zwar bleibt sie im abschließenden 800 Meter-Lauf knapp acht Sekunden über ihrer Bestzeit. Doch die Zeit reicht aus um sich Platz zwei zu sichern – und das mit neuer persönlicher Bestleistung von 3.720 Punkten, fast 200 Punkte über ihrer alten Bestmarke. Den Grundstein legte sie bereits am ersten Tag mit soliden Leistungen und neuer Bestleistung im Hochsprung mit übersprungenen 1,58 Metern. Zwar versuchte sie sich noch an 1,61 Meter, absolvierte da aber nur noch zwei Sprünge. An Tag zwei ließ Nina dann noch eine neue Bestweite von 11,49 Metern im Kugelstoßen folgen und konnte wenig später mit ihrer Silbermedaille um die Wette strahlen.
Bereits um die Mittagszeit beendete Leonie Kroter (DJK SG Wasseralfingen) ihren Siebenkampf bei der Weiblichen Jugend U20 mit einer überragenden Leistung über die zwei Stadionrunden der letzten Disziplin. In 2:18,48 Minuten pulverisierte sie ihre alte Bestmarke und holte sich zudem den Disziplinensieg. Schon am Freitag hatte sie ein Ausrufezeichen gesetzt, als die Latte im Hochsprung bei ihrem Sprung über 1,74 Meter liegen blieb. Höher sprang keine andere Athletin. Und auch in der zweiten Sprungdisziplin konnte Leonie Kroter glänzen. 5,71 Meter im Weitsprung bedeuteten eine weiter neue Bestleistung. Zusammen mit einem soliden Speerwurf über 39 Meter und der Top-Zeit über die 800 Meter führte das zu einer mehr als 100-Punkte-Führung und dem Deutschen Meistertitel im Siebenkampf.
Am letzten Tag der Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften schaffte auch Elisabeth Nawroth (TSV Gomaringen) den Sprung aufs Podium. 5.306 Punkte und Bronze hieß es für sie nach zwei anstrengenden Tagen auf der Fritz-Jacobi-Anlage in Leverkusen. Die Basis dafür bildeten viele solide Leistungen und ein herausragender Speerwurf am Samstag. Nach einem ersten ungültigen Versuch landete der Speer im zweiten bei 34,41 Meter, womit sie sich schon einmal wichtige Punkte sicheren konnte. Im letzten Durchgang wuchs sie dann über sich hinaus. Auf 43, 89 Meter beförderte sie das Wurfgerät und damit mehr als fünf Meter weiter als ihre erst im Juli aufgestellt Bestmarke. Nur eine andere Athletin war weiter, ebenfalls mit Bestleistung. Somit bringen die BW-Athletinnen einen kompletten Medaillensatz aus Leverkusen mit, ein gelungener Saisonabschluss für die Mehrkämpferinnen.
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